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Fahrzeugbergung im COVID19-Modus

Am Samstag, dem 21.03.2020 wurde die Stadtfeuerwehr Jennersdorf zu einer Fahrzeugbergung nach Jennersdorf Bergen gerufen. Der Lenker des Unfallfahrzeuges konnte einem entgegenkommenden Fahrzeug gerade noch rechtzeitig ausweichen, ist aber im Straßengraben zu stehen gekommen.

Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf ist aufgrund der Einsatzregeln im Zusammenhang mit dem Coronavirus nur mit verminderter Mannschaft zum Einsatz ausgerückt. 6 Feuerwehrmitglieder haben sich auf 3 Fahrzeuge aufgeteit, um die Unfallstelle abzusichern und die Fahrzeugbergung durchzuführen. Unter Berücksichtigung des Sicherheitsabstandes von zumindest 1 m wurde die Bergung mit dem Kran des Schweren Rüstfahrzeuges durchgeführt. Da das Fahrzeug nahezu keine Beschädigungen aufgewiesen hat, konnte der Lenker die Fahrt nach der Bergung fortsetzen.

Nach dem Einsatz wurden die empfohlenen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt. Eine kurze Einsatznachbesprechung wurde vor dem Feuerwehrhaus - mit entsprechendem Sicherheitsabstand - durchgeführt.

 

Feuerwehrball 2020 in der Gernot-Arena

Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf konnte nach einem Jahr Pause erstmals in die "Gernot Arena" einladen. Für beste Stimmung und flotte Tanzunterhaltung sorgte in der Festhalle die Band RESTART. Für nicht so tanzfreudige Besucher war im Discozelt ein erfahrener DJ mit "fetten Beats" engagiert. Auch dieses Mal hatten die Feuerwehrmitglieder eine amüsante Mitternachtseinlage für ihre Ballbesucher vorbereitet!

Technische Leistungsprüfung bestanden

Die Feuerwehren Jennersdorf und St. Martin an der Raab stellten sich nach einer gewissen-haften Übungsphase am 14.12.2019 in Jennersdorf der Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ in den Stufen Bronze, Silber und Gold. Um für Einsätze mit verletzten oder eingeklemmten Personen auf den Straßen im Bezirk Jennersdorf bestens vorbereitet zu sein, haben die sich die Feuerwehren St. Martin an der Raab und Jennersdorf einer herausfordernden Leitungsprüfung unterzogen. Unterstützt wurden die Wehren noch von Kameraden aus Eisenberg/Raab, Oberdrosen, St. Martin/Raab Berg, Grieselstein und Mogersdorf. Die Prüfung selbst setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen. Im theoretischen Teil wurden die einzelnen Teilnehmer in Fahrzeug- und Gerätekunde geprüft, wobei die Ausrüstungsgegenstände bei geschlossenen Fahrzeugtüren aufgefunden werden mussten. Der Gruppenkommandant wurde vom Bewerterteam zu Technik und Taktik im Feuerwehreinsatz befragt. Danach galt es in einer Zeitspanne von maximal 130 sec einen technischen Einsatz mit Spreizer und Bergeschere zu simulieren. Dabei musste die Straße richtig abgesichert, die Beleuchtung und der Brandschutz aufgebaut werden. Die einzelnen Feuerwehmitglieder haben dabei drei Leitungsabzeichen in Bronze, acht Leitungsabzeichen in Silber und sechs Leistungsabzeichen in Gold errungen. Die praxisnahe Ausbildung der Feuerwehrmitglieder im Zuge der Technischen Leistungsprüfung ist ein Garant für eine rasche und zuverlässige Hilfeleistung. Erst vor einer Woche wurden beide Feuerwehren zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Kreuzungsbereich der B57 „Güssinger Straße“ mit der B 58 gerufen.

PKW-Lenker kam mit seinem Fahrzeug im Straßengraben am Dach zu liegen

Am 6.10.2019 kam ein junger PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug im "Kandlgraben" von Rax-Bergen von der Straße ab, schlitterte über die Straßenböschung und kam danach mit seinem Fahrzeug am Dach zu liegen. Er konnte sich selbst und unverletzt befreien und die Feuerwehr alarmieren. Der PKW wurde mit dem Kran geborgen und zu einem sicheren Abstellplatz gezogen.

 

Eingeklemmter PKW-Lenker auf der Umfahrungsstraße in Jennersdorf

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (7.11.2019) kam gegen 02.30 in der Nacht ein PKW-Lenker aus Jennersdorf mit seinem Geländefahrzeug auf der LKW-Umfahrungsroute in Jennersdorf von der regennassen Fahrbahn ab. Das Fahrzeug schlitterte auf Höhe einer Spenglerei-Firma über die steile Böschung auf ein etwa zwei Meter darunterliegendes, bereits abgeerntetes Maisfeld und kam nach einem Überschlag auf der Fahrerseite zu liegen. Ein zufällig hinzukommender Autofahrer leiste dem Verletzten erste Hilfe und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf rückte mit 16 Mitgliedern und drei Fahrzeugen zum Unfallsort aus, entfernte mit einer Glassäge die Windschutzscheibe und konnte über die so geschaffene Öffnung den Fahrer für die weitere medizinische Behandlung durch den Notarzt und die Notfallsanitäter aus dem Unfallwrack befreien. Nachdem der Verletzte mit der Rettung ins Krankenhaus abtransportiert worden war, wurde der schwer beschädigte SUV mit den Kranfahrzeug der Stadtfeuerwehr Jennersdorf geborgen und auf dem angrenzenden Firmengelände zur Abschleppung durch eine Fachwerkstätte bereitgestellt.

 

Feierliche Segnung des neuen Kranfahrzeuges

Mehr als 500 freiwillige und somit unentgeltliche Arbeitsstunden waren notwendig, um aus einem gebrauchten LKW mit Ladekran ein Feuerwehrfahrzeug erster Klasse zu machen. So geschehen bei der Stadtfeuerwehr Jennersdorf. Ein gebrauchter Mercedes Actros, Baujahr 2011, mit 550 PS und einem Kran mit einem Lastmoment von 30 Metertonnen, hat die Aufmerksamkeit einiger Mitglieder der Kameraden aus Jennersdorf erweckt. Relativ kurzfristig wurde über den Ankauf entschieden und in mühevoller Kleinarbeit einsatztauglich gemacht. Die Finanzierung wurde zum größten Teil aus den Erlösen von Festen und Veranstaltungen der Stadtfeuerwehr gedeckt. FKR Mag. Lic. Norbert Fillipitsch führte am Samstagnachmittag die feierliche Segnung dieses Fahrzeuges mit dem taktischen Kürzel "KR" im Beisein von zahlreichen Feuerwehrkameraden aus dem Bezirk Jennersdorf und der angrenzenden Steiermark sowie Vertretern der Behörden, anderer Einsatzorganisationen und des Landes durch. Im Anschluss an den Festakt führte der Musikverein St. Martin/Raab durch einen Dämmerschoppen. Vertreten waren u.a. Landesfeuerwehrreferent LHStv Johann Tschürtz, als Leiter der Behörde Bezirkshauptmann WHR DDr. Hermann Prem, die beiden Abgeordneten zum Bgld. Landtag Ewald Schnecker und Bernhard Hirczy, von der Polizei Bezirksinspektor Günther Beck, Vzbgm Josef Feitl, der Kommandant der Stadtfeuerwehr Jennersdorf SBI Siegfried Stacherl, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Franz Kropf und Ehrenbezirksfeuerwehrkommandant OBR Günther Pock.

Text: Martin Ernst, BFKDO Jennersdorf

Fotos: Ingrid Englisch STF Jennersdorf

Technische Übung der Stadtfeuerwehr Jennersdorf

Am Freitag, dem 13.09.2019, haben Kameraden der Stadtfeuerwehr Jennersdorf den Ernstfall geprobt. Drei Autowracks mussten herhalten, um die Techniken zur Rettung von eingeklemmten Personen aus verunfallten Fahrzeugen zu wiederholen bzw. zu perfektionieren. Nach einer kurzen theoretischen und praktischen Einweisung ging es ab ins Gelände, nahe dem Feuerwehrhaus. Zur Rettung einer Person musste mittels Steckeiterteilen und einer Seilwinde eine behelfsmäßige Seilbahn über den Grieselbach gebaut werden, um eine schonende Rettung zu ermöglichen. Für die Befreiung der einklemmten aus den Unfallfahrzeugen musste neben den Türen auch teilweise das Fahrzeugdach entfernt werden. Die Kameraden der Stadtfeuerwehr Jennersdorf bereiten sich mit dieser Übung auf den Ernstfall vor, um für Unfälle bei herbstlichen Witterungsverhältnisse im schwierigen Gelände gerüstet zu sein.

PKW kam auf Brückengeländer zum Stillstand

(03.09.2019) Dienstagfrüh kam ein ungarischer PKW-Lenker in der Hauptstraße in St. Martin an der Raab aufgrund von „Sekundenschlafes“ von der Fahrbahn ab und krachte in der Nähe des Hauptplatzes auf ein Brückengeländer. Das Brückengeländer aus Metall verhindert, dass der schwer beschädigte Kombi in den darunter fließenden Bach stürzte. Die FF St. Martin an der Raab rückte unter dem Kommando des neuen Ortsfeuerwehrkommandanten Martin Brückler zum Einsatzort aus und sicherte den PKW gegen den drohenden Absturz. Außerdem mussten ausgetretene Betriebsmittel im Gewässer mit einem sogenannten „Ölbindemittel“ entfernt werden. Zur Fahrzeugbergung wurde die Stadtfeuerwehr Jennersdorf nachalarmiert, welche das Unfallwrack mit dem Kran des schweren Rüstfahrzeuges vom schwer beschädigten Brückengeländer hob und es mit der Abschleppbrille des SRF bis zum nächsten, gesicherten Abstellplatz verbrachte. Der Lenker war bei dem Aufsehen erregenden Unfall unverletzt geblieben und gab an, aufgrund von „Sekundenschlafes“ in das Brückengeländer gefahren zu sein.

 

Traktorfahrer bei Schleglerarbeiten beinahe über Wiesenböschung abgestürzt

Ein Landwirt aus Unter-Henndorf war mit seinem schweren Allrad-Traktor zu nahe an die Wiesenböschung gefahren und drohte mit seiner Zugmaschine in einen Wald zu stürzen. Dienstnachmittag geriet der Fahrer des Traktors beim Arbeiten mit seinem „Wiesenschlegler“ mit den linken Reifen seines Allrad-Traktors neben seinem Wirtschaftsgebäude zu weit auf die Wiesenböschung. Der Traktor erreichte dadurch eine bedrohliche Schräglage und drohte, in den nahen Wald zu stürzen. Die vom Landwirten zu Hilfe gerufene Freiwillige Feuerwehr von Henndorf rückte unter dem Kommando des Ortsfeuerwehrkommandaten Rene Lukitsch zum Einsatzort aus und konnte das Umstürzen des Schwerfahrzeuges noch rechtzeitig verhindern. Danach wurde mit Unterstützung durch die Kameraden der Stadtfeuerwehr Jennersdorf mit zwei Seilwinden die schwere Zugmaschine und der angehängte „Wiesenschlegler“ auf den sicheren Wiesenboden zurückgezogen.

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