Wirtschaftsgebäudebrand in Mühlgraben

Am Montag, dem 21.3.2022, brach in den frühen Morgenstunden in einem Wirtschaftsgebäude in Mühlgraben, Bezirk Jennersdorf, ein Feuer aus. Aufmerksam Nachbarn entdeckten den Brand und weckten die noch schlafenden Hausbewohner. Das Feuer hatte bereits auf den Dachstuhl übergegriffen und breitete sich in Richtung des Wohnhauses aus, in dem ein älteres Ehepaar schlief. Das Ehepaar konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren. Die Feuerwehren von Mühlgraben, Neuhaus am Klausenbach und Jennersdorf wurde um 03.10 Uhr zum Brandeinsatz in die Obere Dorfstraße alarmiert. Durch einen von allen Seiten vorgenommen Löschangriff konnte das Feuer rasch eingedämmt und danach gelöscht werden. Zahlreiche Glutnester im Dachbodenbereich konnten nur gelöscht werden, in dem von der Teleskopmastbühne der Feuerwehr Jennersdorf das Eternitdach von oben mit Feuerhaken aufgerissen wurde. Personen kamen durch das Feuer nicht zu Schaden, es dürfte aber beträchtlicher Sachschaden entstanden sein. Am Vormittag werden Brandermittler des Landeskriminalamtes Burgenland erwartet, welche die Brandursache klären sollen.

Nach Überschlag verletzten Autofahrer aus seinem PKW gerettet (6.3.2022)

In den frühen Morgenstunden kam auf der B 57 in Jennersdorf ein PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kam nach einem Überschlag nach rund 30 Metern seitlich in einem Feld zu liegen. Der eingeklemmte Fahrer musste von der Feuerwehr aus dem stark beschädigten PKW befreit werden. Um 04.00 Uhr wurde die Stadtfeuerwehr Jennersdorf mittels Sirene zu einem „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ auf der B 57, Richtung Henndorf, alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte Feuerwehr-Einsatzleiter OBI Alfred Gratzer fest, dass der 19-jährige Lenker noch in seinem Fahrzeuzg eingeschlossen war und durch den Sicherheitsgurt gefangen war. Mit einer Glassäge wurde die Frontscheibe entfernt und eine Rettungsöffnung geschaffen. Nach dem Durchtrennen des Sicherheitsgurtes konnte der Jugendliche über diese Öffnung aus dem Fahrzeuginneren gerettet und den Rettungskräften des Roten Kreuzes übergeben werden. In weiterer Folge wurde das Fahrzeug mit der Kranseilwinde des schweren Rüstfahrzeuges geborgen und ausgetretene Betriebsmittel mit Ölbindemittel gebunden. Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf stand mit 15 Mitgliedern und 4 Fahrzeugen im Einsatz. Nach rund zwei Stunden konnte das Fahrzeug zu einem gesicherten Abstellplatz geschleppt und der Einsatz beendet werden.

Flurbrand beim Freizeitzentrum

Am 18. Feber 2022, gegen 15.00 Uhr, entdeckten zwei Spaziergänger ein kleines Feuer im Rückhaltebecken neben dem Freizeitzentrum in Jennersdorf. Der starke Wind fachte das Feuer an und der Flurbrand breitete sich trotz des sumpfigen Bodens aus. Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf rückte mit drei Einsatzfahrzeugen zum Brandort aus und konnte unter der Einsatzleitung von E-HBI Gerhard Brückler mit rund 1000 Liter Wasser vom Tanklöschfahrzeug den oberflächlichen Schilf- und Wiesenbrand umfassend und rasch löschen. Da die Spaziergänger niemanden in der Nähe des Brandausbruchsortes gesehen haben, wird vermutete, dass eine achtlos weggeworfene Zigarette den Flurbrand verursacht haben könnte.

Mehrere PKW-Bergungen nach dem ersten Schnee

Der erste Schneefall bescherte der Stadtfeuerwehr mehrere Einsätze (9.12.2021) In der Nacht von 8. auf 9. Dezember fiel der erste Schnee in diesem Jahr und wie immer zu dieser Jahreszeit rutschten zahlreiche PKW-Lenker mit ihren Fahrzeugen auf den schneeglatten Fahrbahnen in den Straßengraben oder steckten die Lenker von Schwerfahrzeugen auf matschbedeckten Anstiegen fest. So musste auch die Stadtfeuerwehr Jennersdorf u. a. Mittwochfrüh einen PKW beim Kreisverkehr auf Höhe des Schotterwerkes Jud aus dem Graben ziehen und am Nachmittag eine PKW-Lenkerin, die von der Straße abgekommen war, mit ihrem Fahrzeug aus der tief verschneiten Wiese bergen.

 

Fahrzeugbergung bei Firma Kastner

Am 24. November wurde die Stadtfeuerwehr zur einer PKW-Bergung auf der LKW-Umfahrungsroute in Jennersdorf gerufen. Auf Höhe der Firma Kasstner war der Lenker in den Straßengraben geraten und steckte mit seinem SUV auf der Straßenböschung fest. Nach kurzer Erkundung der Lage konnte der PKW nur mit Muskelkraft wieder fahrtüchtig gemacht werden und der Lenker seine Fahrt selbstständig fortsetzen.

Jugendlicher Mountainbiker verletzte sich bei Sturz auf Baumstumpf (30.09.2021)

Ein 14-jähriger Jugendlicher aus Grieselstein verletzte sich, als er auf einem nassen Waldweg mit seinem Mountainbike ins Rutschen kam und auf einen Baumstumpf stürzte. Der Unfall passierte in einem Waldstück am Ortsrand von Grieselstein: Zwei Jugendliche waren Donnerstagnachmittag mit ihren Mountainbikes auf einem abfallenden Waldweg unterwegs, als der nachfahrende Radfahrer die Herrschaft über sein Gelände-Fahrrad verlor und mit seinem Körper unglücklich gegen einen Baumstumpf prallte. Er war ansprechbar, klagte aber über Schmerzen in einem Bein. Er wurde nach der Erstversorgung durch Rot-Kreuz-Sanitäter von Mitgliedern der Stadtfeuerwehr Jennersdorf und der Freiwilligen Feuerwehr Grieselstein aus dem Wald getragen. Nach einer weiteren Untersuchung durch das Team des Rettungshubschraubers „Christophorus 16“ wurde er vorsorglich mit dem Notarztschubschrauber in ein Spital geflogen.

Keller musste nach Wasserrohrbruch ausgepumpt werden

Eine unangenehme Überraschung erlebte eine Hausbesitzerin Ende Juli am Bahnhofring in Jennersdorf, als sie in den frühen Morgenstunden ihren Erdkeller betrat: Ein Wasserrohrbruch hat über Nacht, von ihr unbemerkt, den Keller geflutet! Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf sperrte die Wasserzuleitung ab und beförderete danach mit zwei Tauch-Pumpen das gesamte Wasser aus dem Keller.

 

 

Mehrere Bergungseinsätze für die Stadtfeuerwehr Jennersdorf

Im Juli musste die Stadtfeuerwehr Jennersdorf zu zahlreichen Bergungseinsätzen ausrücken. So steckten ein LKW auf einer Firmenzufahrt in Jennersdorf und ein PKW in Neuhaus am Klausenbach auf einem Wasserdurchlass fest. Ein weiterer PKW war in Henndorf über eine Böschung gerutscht und hatte dabei auch einen Strommasten beschädigt, ein Rettungstransportwagen war nach einem Anprall an eine Leitschiene fahruntauglich geworden und zuletzt rutschte eine PKW-Lenkerin in der Lindenalle von eine Brücke in den Straßengraben.

Fahranfänger landete nach Unfall am Fahrzeugdach in Baumgruppe (18.06.2021)

In der Nacht auf Samstag, den 19. Juni 2021, ist es auf der Landesstraße zwischen Jennersdorf und Grieselstein zu einem spektakulären Verkehrsunfall gekommen. Ein 19 Jahre alter Lenker war in Richtung Jennersdorf unterwegs, als er aus unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug links von der Fahrbahn abkam und schließlich in einer angrenzenden Baumgruppe auf dem Dach landete. Beim Unfall wurde der Lenker, der sich noch selbst aus seinem PKW befreien konnte, unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt und das Rote Kreuz in ein Krankenhaus eingeliefert. Zur Bergung des Fahrzeuges rückte die Stadtfeuerwehr Jennersdorf unter der Einsatzleitung von Alfred Gratzer mit drei Fahrzeugen aus. Das stark beschädigte Unfallfahrzeug konnte schließlich mit Hilfe des Kranfahrzeuges aus der Baumgruppe geborgen und gesichert abgestellt werden.

Rohbau geriet in Eisenberg an der Raab in Vollbrand (13.05.2021)

Donnerstag in der Früh, am „Christi-Himmelfahrts-Tag“, geriet aus unbekannter Ursache in Eisenberg an der Raab ein im Rohbau befindliches Wohngebäude, welches in Holzriegelbauweise errichtet wurde, in Vollbrand. Ein Nachbar, der zur Arbeit fuhr, entdeckte das Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Die Nachbarwohngebäude waren durch die enorme Strahlungshitze und dem Funkenflug gefährdet, die Feuerwehren von Eisenberg an der Raab, St. Martin an der Raab-Ort, Welten und Jennersdorf konnten aber ein Übergreifen des Feuers auf diese Nachbarhäuser verhindern. Ein rascher Löscherfolg konnte auch durch den Einsatz eines Wasserwerfers von der Gelenkbühne der Stadtfeuerwehr Jennersdorf aus erzielt werden. Aufgrund der Holzbauweise gab es in der Zwischendecke zahlreiche Glutnester, die nur durch das Durchstechen der Deckenverkleidung mit einer Heulanze gelöscht werden konnten. Um mögliche Rückzünden zu verhindern, wurde die gesamte Holzdecke von oben mit Löschschaum geflutet. Personen kamen durch das Feuer zum Glück nicht zu Schaden, der Sachschaden dürfte aber beträchtlich sein.

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