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Zwei Personen aus Baumkrone gerettet

Für einen nicht alltäglichen Einsatz hat sich die Feuerwehr Jennersdorf gemeinsam mit der Bezirksstelle des Roten Kreuzes bei einer Übung am 18. September vorbereitet: Die Rettung aus Höhen sowie der Eigenschutz bei Arbeiten in großen Höhen war das Thema der gemeinsamen Übung. Im konkreten Fall waren zwei verletzte Personen aus der Krone eines ausgewachsenen Nussbaumes zu retten. Der Zugang zu den Verletzten wurde dabei mit einer mehrteiligen Steckleiter sowie mit der Hubrettungsbühne geschaffen. Nach der Erstversorgung durch Sanitäter des Roten Kreuzes konnte das Abseilen durch die Baumkrone vorgenommen werden. Dabei wurde vor allem auf die Handhabung der vorhandenen Ausrüstung wie Sicherungs- und Rettungsgurte, Leitern und Rettungsleinen sowie auf die richtige Anwendung von Abseil- und Sicherungstechniken Bedacht genommen. Im Ernstfall soll dadurch die Sicherheit für Opfer und Einsatzkräfte stets gewährleistet werden. Um derartige Einsätze entsprechend bewältigen zu können, sind 11 Kameraden der Feuerwehr Jennersdorf besonders ausgebildet, zusätzlich wurden die anderen Einsatzkräfte auf dem Gebiet der Menschenrettung und Absturzsicherung besonders sensibilisiert.

Hochwasseralarm in Jennersdorf

Schwere Regenfälle und Hagel haben in der Nacht vom 14.08.2020 auf den 15.08.2020 eine Spur der Verwüstung in Jennersdorf hinterlassen. Nach nur wenigen Minuten sind beinahe 40 Keller unter Wasser gestanden. Betroffen waren wiederum die Bewohner der Wohnhausanlagen in der Schulstraße, in der Hans Ponstingl Gasse und Weidengasse. Auch Einsatzadressen in der Martinigasse, Grabengasse und in der Lindenallee waren abzuarbeiten.

Die schweren Regenfälle erinnern an das Jahrhunderthochwasser 2014, bei dem das ganze Ortszentrum unter Wasser gestanden ist. Durch die mittlerweile umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen, ist der Bevölkerung in diesem Jahr ein Szenario wie 2014 jedoch erspart geblieben.

Um das Einsatzaufkommen bewältigen zu können, wurden zahlreiche Wehren aus dem Bezirk nachalarmiert. Insgesamt waren neben der Feuerwehr Jennersdorf selbst noch 11 weitere Feuerwehren eingesetzt. Rund 150 Kameraden aus Rax Ort, Rax Berg, St. Martin a.d.R. Ort, St. Martin an der Raab Berg, Welten, Neuhaus am Klausenbach, Oberdrosen, Windisch Minihof, Minihof Liebau und Jennersdorf haben die ganze nach hindurch gegen die Wassermassen gekämpft.

Überflutete Keller in der Schulstraße

Nach schweren Regenfällen am 04.08.2020 ist es in Stadtgebiet von Jennersdorf zur Überflutung mehrerer Keller von Wohnhausanlagen und Reihenhäuser gekommen. Das in kurzer Zeit angefallene Regenwasser konnte nicht rasch genug abgeleitet werden, da es in einigen Kanälen zu einem Rückstau gekommen ist. Die Folge waren überschwemmte Keller und Kellerabteile.

Die Feuerwehr Jennersdorf wurde zu rund 15 Einsatzadressen gerufen und hat mit Pumpen und Nass-Saugern wieder für trockene Verhältnisse gesorgt.

Zur Unterstützung der Feuerwehr Jennersdorf waren auf die Feuerwehren Rax Ort und Heiligenkreuz/L. eingesetzt.

Neues Einsatzleitfahrzeug

Am 30.06.2020 konnte die Stadtfeuerwehr Jennersdorf ein neues Einsatzleitfahrzeug in Empfang nehmen.  Unmittelbar nach der Fertigstellung und Abnahme im Landesfeuerwehrkommando Burgenland konnte das neue Fahrzeug nach Jennersdorf überstellt werden. In Absprache mit dem Landesfeuerwehrkommando Burgenland und der Stadtgemeinde Jennersdorf wurde vor rund zwei Jahren mit der Planung und Ausschreibung eines neuen Einsatzleitfahrzeuges begonnen. Im September 2018 wurde zudem eine „Erkundungsfahrt“ zu Wehren nach Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und ins Burgenland unternommen. Entsprechend den Vorgaben der Baurichtlinie, den Ergebnissen der Erkundungsfahrt sowie eigenen Vorstellungen der Feuerwehr wurden die Anforderungen in einer Ausschreibung zusammengefasst. Dabei wurde wieder auf ein Allradfahrgestell der Marke VW zurückgegriffen, welches schließlich von Auto Posch geliefert werden konnte.

Fahrzeugbau in der Steiermark

Als Bestbieter für die Herstellung des Aufbaus und der Innenausstattung konnte die Firma Lang aus Pinggau (Stmk.) gewonnen werden.

Nach der Fahrgestellauslieferung konnte das noch leere Fahrgestell im Dezember 2019 nach Pinggau überstellt werden. Zwischenzeitig wurden die Arbeiten am Fahrzeug durch Kameraden mehrmals begutachtet und Detailabstimmungen vorgenommen.

Einsatzleitung bei überregionalen Einsätzen

Nach der Einschulung auf das neue Fahrzeug wird dieses für Einsätze in der Stadtgemeinde und im gesamten Bezirk zur Verfügung stehen. Auch bei überregionalen Einsätzen sowie Einsätzen des Katastrophenhilfsdienstes wird das Fahrzeug zum Zweck der Einsatzleitung eingesetzt werden. Dazu stehen neben modernen digitaler und analoger Funktechnik auch W-LAN, Karten, Einsatzunterlagen, ein Anbauzelt, Stromversorgung und moderne Messinstrumente zur Verfügung.

Die offizielle Indienststellung soll im Rahmen eines Frühschoppens am Sonntag, dem 13.09.2020 erfolgen.

Vier Personen bei Wohnungsbrand gerettet

Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf wurde am 18.06.2020 um 14:24 Uhr zu einem Wohnungsbrand in die Badstraße alarmiert. Im Obergeschoß der Wohnhausanlage ist es auch noch ungeklärter Ursache zu einem Brand gekommen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Stiegenhaus bereits total verraucht. Mit schwerem Atemschutz wurde ein Innenangriff vorgenommen. Neben der Brandwohnung waren bereits das Stiegenhaus und weitere Wohnungen durch den Brandrauch und die enorme Hitze in Mitleidenschaft gezogen.

Den im Haus verbliebenen Personen war durch die starke Rauchentwicklung der Fluchtweg ins Freie abgeschnitten. Sie wurden durch die Hubrettungsbühne der Stadtfeuerwehr aus ihrer misslichen Lage befreit. Insgesamt konnten durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr 4 Personen und eine Katze gerettet werden.

Nach einer Einsatzdauer von rund einer Stunde und dem Einsatz von fünf Atemschutztrupps konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und „Brand aus“ gegeben werden.

Zur Unterstützung der Stadtfeuerwehr wurden die Feuerwehr Grieselstein, das Rote Kreuz und ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC mitalarmiert. Insgesamt waren 45 Kameraden der beiden Feuerwehren mit 9 Fahrzeugen ausgerückt.

Trauer um Ehren-Stadtbrandinspektor Johann "Bello" Sulitsch

Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf trauert um ihren ehemaligen und langjährigen Kommandanten Johann „Bello“ Sulitsch. Er ist am 28.05.2020 bei einem Fahrzeugbrand unter tragischen Umständen im 63. Lebensjahr verstorben.

Ehren-Stadtbrandinspektor Sulitsch war von 1992 bis 2010 Kommandant unserer Wehr. In seiner Zeit als Kommandant ging es stetig bergauf. Er konnte viele neue Mitglieder überzeugen der Feuerwehr beizutreten, die technische Ausstattung verbesserte sich und das neue Feuerwehrhaus wurde errichtet.

Dein Herz hat für die Feuerwehr geschlagen: Dein Umgang mit uns Kameraden, Deine Entschlossenheit und unverwechselbare Persönlichkeit werden uns in Erinnerung bleiben und Vorbild für das Weiterarbeiten in „deiner Feuerwehr“ sein.

 

Waldbrandtraining (22.5.2020)

Durch das trockene Wetter der letzten Wochen besteht laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) besonders im Süden und Osten Österreichs erhöhte Waldbrandgefahr. Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf hat diesen Umstand zu Anlass genommen, in der ersten Übung nach den nun gelockerten Corona-Maßnahmen sich mit dem Thema "Waldbrand" auseinanderzusetzen.

 Aufgrund der Teilnehmeranzahl wurde das Waldbrandtraining in zwei getrennt übenden Gruppen abgehalten, wobei jede Gruppe praktische Übungen zu den Themen "Bekämpfen einer Feuerfront", "Betankung von Löschwasserbehältern" und "Tankwagenpendelverkehr" zu absolvieren hatte. Während die Betankung von Löschwasserbehältern, z.B. für Hubschrauber, am alten Sportplatz in Jennersdorf geübt wurde, stellte ein Feuerwehrkamerad ein Waldstück in Jennersdorf-Bergen für die  "Bekämpfen einer Feuerfront" zur Verfügung. Dabei wurde direkt im Wald ein Stützpunkt mit Wassertank und Tragkraftspritze errichtet, um eine Feuerfront auf eine Länge von bis zu 200 m wirkungsvoll bekämpfen zu können. Die Wasserversorgung wurde mittels Tankwagen im Pendelverkehr von einem ca. 2 km entfernten Hydranten sichergestellt.

Ziel des Trainings war es, die vorhandenen Ausrüstungsgegenstände taktisch richtig einzusetzen, diese sicher an den Einsatzort im anspruchsvollen Gelände zu bringen und sicher zu bedienen.

Mit einem allradgetriebenen Tanklöschfahrzeug 4000 und einem geländegängigen Versorgungsfahrzeug samt Löschcontainer ist die Wehr für solche Aufgaben aber bestens gerüstet.

 Damit es erst gar nicht zu einem Wald- oder Flurbrand kommt, sollten folgende Verhaltensregeln unbedingt beachtet werden:

• Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (Zigarettenstummel, Streichhölzer) wegschmeißen
• Keine Feuer im Wald, am Waldrand und in trockenen Wiesen entzünden
• Keine Fahrzeuge auf leicht entzündbarem Untergrund parken (Gefahr von heißen Katalysatoren)
• Vorsicht beim Grillen in freier Natur
• Müll vermeiden: Jede weggeworfene Glasflasche, Folie, Feuerzeug oder Dose mit chemischen
 Abfällen kann zu einem Brand führen.

 

 

PKW-Lenkerin stürzte mit ihrem Fahrzeug in einen Obstgarten

Freitagnacht (27.3.2020) geriet am steilen Güterweg „Steinriegel“ in St. Martin an der Raab eine Autofahrerin mit ihren Fahrzeugrädern auf das Straßenbankett. Sie konnte ihren PKW nicht mehr auf die Fahrbahn zurücklenken, stürzte über die steile Straßenböschung und kam danach mit ihrem Wagen seitlich in einem kleinen Obstgarten zu liegen.

Die Lenkerin konnte sich um Glück noch selbst und unverletzt über die Fahrertüre befreien und die Feuerwehr St. Martin an der Raab alarmieren. Um den nur wenig beschädigten PKW möglichst schonend bergen zu können wurde die Stadtfeuerwehr Jennersdorf nachalarmiert und danach der PKW mit dem Kran des schweren Rüstfahrzeuges geborgen.

Gefahrenguteinsatz für die Stadtfeuerwehr Jennersdorf

Freitagvormittag (27.3.2020) kam es in Jennersdorf beim Befüllen eines Zwischentanklagers für Diesel zu einem Zwischenfall: Aus unbekanntem Grund kam es zum Überlaufen des Tanks! Der Tankwagenfahrer und ein Firmenarbeiter bemerkten noch rechtzeitig den Dieselaustritt und alarmierten die Stadtfeuerwehr Jennersdorf. Einem Mitarbeiter fiel der übermäßig starke Geruch nach Dieselöl auf dem Firmengelände auf. Auf der Suche nach der Ursache entdeckte er, dass sich ausgelaufener Diesel im einem dafür vorgesehenen „Ölabscheider“ bereits angesammelt hatte. Er alarmierte seine Kameraden von der Stadtfeuerwehr Jennersdorf, die mit drei Fahrzeugen und 17 Mitgliedern zum nahe gelegenen Einsatzort ausrückte. Unter der Einsatzleitung von Gerharde Wischenbarth wurde das ausgelaufene Dieselöl in mehrere Auffangbehälter umgepumpt und die betroffenen Oberflächen mit Ölbindemittel gereinigt. Von der betroffenen Firma wurde am selben Tag die Entsorgung und Reinigung der vom Ölaustritt betroffenen Flächen durch eine Spezialfirma organisiert. Die für den Betrieb des Lagers vorgesehenen Sicherungseinrichtungen haben ordnungsgemäß funktioniert, und es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Umwelt.

Brandeinsatz im COVID19-Modus

Am Samstag, dem 21.03.2020 wurde die Stadtfeuerwehr Jennersdorf zu einem Brandereignis beim Fernheizwerk gerufen. Außerhalb des Gebäudes waren dabei Big Packs mit gelagerter Asche in Brand geraten.

Die Stadtfeuerwehr Jennersdorf ist aufgrund der Einsatzregeln im Zusammenhang mit dem Coronavirus nur mit verminderter Mannschaft zum Einsatz ausgerückt. 3 Feuerwehrmitglieder haben das Tanklöschfahrzeug besetzt um die Brandbekämpfung durchzuführen. Unter Berücksichtigung des Sicherheitsabstandes von zumindest 1 m wurden zunächst erste Löschversuche mit dem Hochdruckrohr unternommen. Da der erhoffte Löschererfolg leider ausgeblieben ist, wurde die weitere Brandbekämpfung mittels Mittelschaumrohr durchgeführt.

Nach dem Einsatz wurden die empfohlenen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchgeführt. 

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